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Dr.-Ing. Rainer Lutze, Dipl.-Inform LustCon Logo

Digitale Medien

Neue Technologien und verändertes Nutzerverhalten setzen besonders Printmedien unter Druck. Für die Medientransformationen in die digitale Zukunft bieten wir zielgerichtete Konzepte und Beratung. Dies umfasst sowohl die Definition neuer digitaler Geschäftsmodelle, die Entwicklung neuer Anzeigen- und Inhaltsformate wie auch die dazu notwendige IT-Systemkonzption. Dabei stehen die Erwartungen von Anzeigenkunden und Lesern nach maßgeschneiderten Informationsangeboten von aktueller und ortsbezogener Relevanz im Mittelpunkt. Im Zeitalter der Digitalisierung fokussiert sich dies auf zwei Haupttrends:

  1. Leser erwarten Informationen und Orientierung in Realzeit, nicht erst am nächsten Erscheinungstag des jeweiligen Mediums. Dies gilt nicht nur für Nachrichten, sondern auch für Anzeigen. Dies können die Öffnungzeiten sein, ob eine Veranstaltunsstätte, ein Geschäftslokal aktuell geöffnet ist, wie weit der Leser an seinem aktuellen Standort davon entfernt ist und wie er zu der beworbenen Lokation hinkommt.
  2. Leser erwarten eine Ansprache auf Augenhöhe. Kommunikation wird bidirektional und ist nicht mehr durch die Redaktionsleitung einseitig bestimmt. Leser möchten sich aktiv in das Medium einbringen, jeder Leser ist auch potenziell Produzent von Inhalten.
Diese soziokulturelle Veränderung der Erwartungshaltung an Medien hat konsequenterweise auch massive Veränderungen in der Redaktions- und Auslieferungstechnik der Verlage, den Redaktionsaufgaben und der Redaktionsorganisation zur Folge. Der digitale Rückkanal vom Leser an die Redaktion bzw. den Verlag gewinnt entscheidende Bedeutung.

Die Nutzung und Bedeutung von mobilen Endgeräten insbesondere für jüngere Nutzer nimmt kontinuierlich zu. Das Smartphone ist in dieser Altergruppe zum exklusiven Lesegerät für Nachrichten geworden.

Die digitale Medientransformation umfasst daher weit mehr als die Digitalisierung analoger Inhalte, Produkte und Prozesse. Sie sollte auch Antworten auf die genannten Veränderungen und Trends materialisieren. Wir haben mit unserem Lösungsbaukasten mit einzeln oder kombiniert anwendbaren Moduln zur Medientransformation (siehe unten) ein systematisches Konzept entwickelt, um den verlagsspezifischen Weg in die digitale Zukunft schnell und effizient mit Ihnen gemeinsam gestalten zu können. Nähere Details zu diesem Baukastensystem auf der entsprechenden Themenseite. Mit dem Blueprint des Nachrichten-Netzwerkes von Bürgern für Bürger mit einer integrierten Lese- und Reportage-App haben wir zudem alle Module des Baukastensystems zu einem idealtypischen neuen regionalen/lokalen Medium kombiniert, um das System und seine Wirtschaftlichkeit zu verifizieren. Nähere Details zum Nachrichten-Netzwerk finden Sie wiederum auf der zugehörigen Themenseite.

Lösungbaukasten zur digitalen Medientransformation
Bildnachweis: © Dr.-Ing. Rainer Lutze Consulting
 

Gesundheitswirtschaft

Smart Home, das intelligente Haus, bezeichnet einen Megatrend, in dem vernetzte Sensoren und Aktoren aktiv die Energieeffizienz eines Haushaltes sowie Sicherheit, Komfort und Unterhaltung der Bewohner steuern. Die Förderung von Gesundheit und Wohlergehen insbesondere älterer bzw. unterstützungsbedürftiger Personen im Haushalt gewinnt als weiteres Smart Home Segment zunehmend an Bedeutung. Zentrales Anliegen ist es dabei, durch technikunterstützte Wohnwelten, active assisted living (AAL), solchen Personen ein gesundes, selbstbestimmtes und sicheres Leben im vertrauten Zuhause bis ins hohe Alter - solange medizinisch vertretbar - zu ermöglichen.

Die fünf Bereich des Smart Home
Bildnachweis: © Dr.-Ing. Rainer Lutze Consulting, denphumi / Fotolia.com

Besondere Relevanz erhält dieses Thema durch die Tatsache, dass 2015 ( Quelle: Statistisches Bundesamt ) schon mehr als 1,38 Mio. Pflegebedürftige in Deutschland ( von 2,86 Mio. Pflegebedürftigen insgesamt ) ausschließlich von Familienmitgliedern zuhause versorgt wurden. Dies sind knapp die Hälfte ( 48,6% ) aller Pflegefälle. Insgesamt werden zuhause 2,08 Mio. zu Pflegende, entsprechend 72,6% der Pflegefälle, durch Angehörige und/oder mobile Pflegedienste betreut. Nach Informationen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft sind etwa 317 Tsd. Demenzneuerkrankungen in Deutschland jährlich zu verzeichnen, bei einer Steigerungsrate von 40 Tsd. Personen pro Jahr und insgesamt ( Stand 2016 ) schon über 1,6 Mio. Erkrankten im Alter von 65 Jahren oder älter. Diese Betroffenen bleiben in den ersten Phasen der Erkrankung typischerweise weiter zuhause wohnen, benötigen aber Unterstützung. Assistenzsysteme können hier pflegende Angehörige bzw. mobile Pflegedienste in ihrer verantwortungsvollen und herausfordernden Aufgabe effektiv unterstützen. Näheres dazu auf unserer Themenseite.

Assistenzsysteme - im Smart Home und unterwegs

Wir arbeiten aktiv an der Entwicklung dieses zukunftsweisenden Geschäftsfeldes von Assistenzsystemen, sowohl des technischen Konzeptes wie geeigneter Geschäftsmodelle. Durch die neuen Smartwatches, am Handgelenk getragene mobile Computer, kann der Unterstützungsbereich stationärer Assistenzsysteme zuhause wirkungsvoll erweitert und auf Aktivtäten unterwegs ausgedehnt werden.

Smartwatches für mobile Assistenzleistungen
Bildnachweis: © Dr.-Ing. Rainer Lutze Consulting, koya979 / Fotolia.com

In unserem Smartwatch Assistenzsystem für Ältere sorgt ein einfaches künstliches neuronales Netz (ANN), das an die Leistungsfähigkeit der Uhren angepasst ist, für eine performante Erkennung der Ereignisse und Aktivitäten des täglichen Lebens (EDLs, ADLs): von Stürzen, Trinkvorgängen, ... .