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Das Thema

Nachrichten-Netzwerk

Kommunikation mit Nutzern auf Augenhöhe

Ein Projekt von:

Portraitfoto Dr.-Ing. Rainer Lutze, Dipl.-Inform.

Rainer Lutze ist Informa­tiker, Gründer und Inhaber der Unter­nehmens­beratung Dr.-Ing. R. Lutze Consul­ting mit einem Arbeits­schwer­punkt im Bereich digitaler Medien

Das Profil von Rainer Lutze beiLinkedIn

Portraitfoto Michael M. Strzodka

Michael Strzodka ist Zeitungs­redak­teur mit 30-jähriger Berufs­erfahrung, zuletzt CvD und Mitglied der Chef­redaktion der „West­fälischen Rund­schau“ in Dort­mund

Das Profil von Michael Strzoka bei LinkedIn

Der Kern

Das Nachrichten-Netzwerk ist die ausschließlich digitale, mobile, multimediale Fortführung der Lokal- und Regionalzeitung. Die Inhalte kommen überwiegend von Lesern. Das Nachrichten-Netzwerk ermöglicht jedem Leser eine demokratische Teilnahme an der gesellschaftlichen Kommunikation. Die Nachrichten sind – anders als in sozialen Netzwerken - grundsätzlich von allgemeinem, öffentlichen Interesse.

Journalistische Aspekte

Der moderne Mensch hat ein großes Interesse an Informationen aus seinem unmittelbaren Lebensumfeld. Er erwartet heute mehr und mehr Partizipation, Interaktion und Ansprache auf Augenhöhe. Jeder Nutzer des Netzwerks ist potenziell auch aktiver Reporter.

Ein spezielles Qualitätssicherungssystem der Nachrichten App des Netzwerks garantiert, dass über ein Ereignis nur Augenzeugen berichten und bewerten können. An der Berichterstattung zu einem Ereignis kann sich jeder Augenzeuge beteiligen. Die unterschiedlichen Berichte, ob Text, Bild oder Video, werden zu einer gemeinsamen Nachricht zusammengeführt. Die so aggregierte Nachricht wird im System automatisch angereichert mit passendem Material aus anderen Quellen. Dies schließt ein, dass bei widersprüchlicher oder unzureichender Nachrichtenlage weitere Augenzeugenberichte oder Expertenbeiträge automatisch angefordert werden. Die Beiträge und Bewertungen einer Vielzahl von Augenzeugen ergeben eine zuverlässige Nachrichtenrelevanz vergleichbar dem Wiki-Prinzip.

Mit dem Nachrichten-Netzwerk lassen sich kleinteilig Ereignisse flächendeckend erfassen und verbreiten, was mit klassischen Mitteln wirtschaftlich nicht realisierbar ist.

Das Nachrichten-Netzwerk versteht sich als neues Massenkommunikationsmittel zur Grundversorgung mit kleinteiligen Informationen für Bürger in lokalen Räumen und mit Komplementärwirkung zu den angestammten Medien. Es ersetzt nicht den professionellen Journalismus, vor allem die investigative Recherche.

Wirtschaftliche Aspekte

Das Geschäftsmodell des Netzwerks rechnet sich durch Anzeigen hauptsächlich aus den sublokalen Märkten. Das neue Medium zielt in erster Linie auf jüngere Nutzerschichten, die für Printmedien kaum noch erreichbar sind. Besonders für dieses Publikum bietet das Netzwerk eine zielgruppenorientierte, ortsbezogene Werbeplattform für Handwerk, Gewerbe und Dienstleistungen. Siehe hierzu auch das Interview mit dem Journalist und Verleger für werbefinanzierte Monatsmagazine Ernst Heßmann. Die Verbreitung der Anzeigen erfolgt formatfüllend auf Smartphones und Tablets in Abhängigkeit von spezifizierten Leserpräferenzen, aktuellem Standort und Bewegung des Lesers.

Buchung, Gestaltung und Verwaltung der Anzeigen können von dem Anzeigenkunden eigenständig und effizient über Internet vorgenommen werden. Er kann seine Inhalte während der Laufzeit der Anzeige jederzeit seinen Anforderungen entsprechend aktuell anpassen und den ortsspezifischen Erfolg der Anzeige detailliert verfolgen.

Realisierungsaspekte

Nachrichten im Netzwerk werden in einem Kreisprozess durch die Bewertungen, Korrekturen und Ergänzungen der Leser auf aktuellem Stand gehalten. Die Darstellung von publizierten Nachrichten sowie die Erfassung von Berichten erfolgt mit einer integrierten App. Die App prüft, ob ein Leser als Augenzeuge qualifiziert ist, um über ein aktuelles Ereignis – oder Ereignis der letzten Tage – einen Bericht oder eine Bewertung abzugeben. Der aktive Leser wird bei der Erfassung seiner Berichte durch einen standardisierten Prozess geführt, der sich an den klassischen „W“ Fragen des Nachrichtenaufbaus orientiert:

  • für wen interessant?
  • was ist wo, wann passiert?
  • wer handelt, ist beteiligt bzw. betroffen?
  • wie, warum und mit welchen Folgen ist es passiert?

Für das spezielle Verfahren wurde ein Patent angemeldet.