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Dr.-Ing. Rainer Lutze, Dipl.-Inform LustCon Logo

Digitale Medien

Neue Technologien und verändertes Nutzerverhalten setzen besonders Printmedien unter Druck. Für die Transformationen in die digitale Zukunft bieten wir geeignete Löungen. Dies betrifft sowohl die Definition neuer Geschäftsmodelle wie die Entwicklung neuer Anzeigen- und Inhaltsformate. Dabei stehen die Erwartungen von Anzeigenkunden und Nutzern nach personalisierten Informationsangeboten von höchst aktueller und ortsbezogener Relevanz im Mittelpunkt. Mündige Leser erwarten zudem eine Ansprache auf Augenhöhe, Kommunikation wird multidirektional und ist nicht mehr durch die Redaktionsleitung einseitig bestimmt. Leser möchten sich aktiv in das Medium einbringen, jeder Leser ist auch potenziell Produzent von Inhalten. Diese soziokulturelle Veränderung der Erwartungshaltung an Medien hat konsequenterweise auch Veränderungen in den Redaktionsaufgaben und der Redaktionsorganisation zur Folge. Zukünftig beinhaltet die redaktionelle Kernfunktion auch die Planung und Steuerung von Inhalten, die Moderation und Koordination von aktiven Nutzern.

Die Nutzung und Bedeutung von mobilen Endgeräten insbesondere für jüngere Nutzer nimmt kontinuierlich zu. Am Körper getragene Endgeräte (»wearables«) wie Smartwatches werden zukünftig ganz neue Möglichkeiten für personalisierte und lokalisierte Nachrichten- und Anzeigenformate eröffnen.

Die digitale Medientransformation umfasst daher weit mehr als die Digitalisierung analoger Inhalte, Produkte und Prozesse. Sie sollte auch Antworten auf die genannten Veränderungen und Trends materialisieren. Wir haben mit unserem Lösungsbaukasten mit einzeln oder kombiniert anwendbaren Moduln zur Medientransformation (siehe unten) ein systematisches Konzept entwickelt, um den verlagsspezifischen Weg in die digitale Zukunft schnell und effizient mit Ihnen gemeinsam gestalten zu können. Nähere Details zu diesem Baukastensystem auf der entsprechenden Themenseite. Mit dem Blueprint des Nachrichten-Netzwerkes von Bürgern für Bürger mit einer integrierten Lese- und Reportage-App haben wir zudem alle Module des Baukastensystems zu einem idealtypischen neuen regionalen/lokalen Medium kombiniert, um das System und seine Wirtschaftlichkeit zu verifizieren. Nähere Details zum Nachrichten-Netzwerk finden Sie wiederum auf der zugehörigen Themenseite.

Lösungbaukasten zur digitalen Medientransformation
Bildnachweis: © Dr.-Ing. Rainer Lutze Consulting
 

Gesundheitswirtschaft

Smart Home, das intelligente Haus, bezeichnet einen Megatrend, in dem vernetzte Sensoren und Aktoren aktiv die Energieeffizienz eines Haushaltes sowie Sicherheit, Komfort und Unterhaltung der Bewohner steuern. Die Förderung von Gesundheit und Wohlergehen insbesondere älterer bzw. unterstützungsbedürftiger Personen im Haushalt gewinnt als weiteres Smart Home Segment zunehmend an Bedeutung. Zentrales Anliegen ist es dabei, durch technikunterstützte Wohnwelten, ambient assisted living, solchen Personen ein selbstbestimmtes und sicheres Leben im vertrauten Zuhause bis ins hohe Alter - solange medizinisch vertretbar - zu ermöglichen.

Die fünf Bereich des Smart Home
Bildnachweis: © Dr.-Ing. Rainer Lutze Consulting, denphumi / Fotolia.com

Besondere Relevanz erhält dieses Thema auch durch die Tatsache, dass schon 2013 mehr als 1,25 Million Pflegebedürftige in Deutschland (von knapp 2,63 Mio Pflegebedürftigen insgesamt) alleine von Angehörigen Zuhause versorgt wurden. Jährlich sind etwa 300.000 Demenzneuerkrankungen in Deutschland zu verzeichnen, bei aktuell etwa 1,5 Mio. Erkrankten insgesamt. Auch diese Betroffenen bleiben in den ersten Phasen der Erkrankung weiter zuhause wohnen, benötigen aber Unterstützung. Assistenzsysteme können hier pflegende Angehörige bzw. mobile Pflegedienste in ihrer verantwortungsvollen und herausfordernden Aufgabe effektiv unterstützen. Näheres dazu auf unserer Themenseite.

Assistenzsysteme - im Smart Home und unterwegs

Wir arbeiten aktiv an der Entwicklung dieses zukunftsweisenden Geschäftsfeldes von Assistenzsystemen, sowohl des technischen Konzeptes wie geeigneter Geschäftsmodelle. Durch die neuen Smartwatches, am Handgelenk getragene mobile Computer, kann der Unterstützungsbereich stationärer Assistenzsysteme zuhause wirkungsvoll erweitert und auf Aktivtäten unterwegs ausgedehnt werden.

Smartwatches für mobile Assistenzleistungen
Bildnachweis: © Dr.-Ing. Rainer Lutze Consulting, koya979 / Fotolia.com